Die häufigsten Vertreter der Krebse sind Krabben der Art Coeloma taunicum H. von MEYER, 1862, und Hummer der Art Hoploparia
klebsii NOETLING, 1885. Im Tagebau Espenhain treten die Krabben im südlichen Bereich vereinzelt im Phosphoritknollenhorizont auf, im Basissand im
Bereich Markkleeberg dagegen häufig. Meist sind Bruchstücke von Panzern oder einzelne Scheren zu finden. Gelegentlich finden sich auch vollständig
eingeschlossene Exemplare. Dabei schauen nicht selten Scheren- und Beinfragmente heraus. Die Knollen sind rund bis oval, abgeflacht und besitzen meist eine
Länge von 7 bis 10cm. Isolierte Krabben sind relativ selten. Die Präparation dieser Krabben bedarf einiger Übung, weil der Panzer vom Fossil
leicht abplatzen kann.
Die Hummer befinden sich in größeren Knollen bis 80cm Durchmesser, welche durch ihre Form selten optimal aufplatzen, meist lassen sich nur Hummerreste
erahnen.
Ordnung:Decapoda LATREILLE, 1802
Familie:Geryonidae COLOSI, 1924
Gattung:Coeloma A. MILNE EDWARDS, 1865
Coeloma taunicum H. von MEYER, 1862